Die Mitgliederversammlung hat Stefan Leukel mit einem einstimmigen Votum auch offiziell als Kandidat der Christdemokraten für die Bürgermeisterwahl in der Verbandsgemeinde Hachenburg bestätigt. Die Christdemokraten trauen ihm aufgrund seiner bisherigen beruflichen und kommunalpolitischen Erfahrungen zu, neue Impulse für die weitere Entwicklung in der Verbandsgemeinde zu setzen.
Fraktionsvorsitzender Johannes Kempf hatte zuvor den Personalvorschlag von Verbandsgemeinderatsfraktion und Gemeindeverbandsvorstand erläutert. Stefan Leukel verfüge über die notwendige Kompetenz, die Erfahrung und das Charisma, um die Aufgabe als Bürgermeister der Verbandsgemeinde zu übernehmen. Leukel könne auf Menschen zugehen und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Seine beruflichen und kommunalpolitischen Erfahrungen seien ebenfalls eine gute Grundlage.

Karl-Heinz Boll und Pia Hüsch-Schäfer überreichen Stefan Leukel ein Paar Wanderschuhe, damit er in den nächsten Wochen und Monaten möglichst viele Türen in den Dörfern und der Stadt erreichen kann. Foto: Röder-Moldenhauer
In seiner Vorstellungsrede verwies Stefan Leukel darauf, dass er in der Verbandsgemeinde geboren sei, Hatterter Wurzeln habe und in Müschenbach aufgewachsen sei. Mit seinen 36 Jahren sei er verheiratet und lebe mit seiner Familie in Hachenburg. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann habe er an der Fachhochschule Köln einen bankspezifischen Studiengang belegt und als Diplom-Kaufmann (FH) abgeschlossen. Aktuell arbeite er im Stab des Privatkundenchefs Deutschland einer großen Bank.
Weiterlesen
Vorstand und Fraktion der Christdemokraten der Verbandsgemeinde Hachenburg schlagen Stefan Leukel (36) als CDU-Kandidat für das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters vor. Nach übereinstimmender Meinung in Vorstand und Fraktion ist Stefan Leukel der richtige Mann, um mit frischem Elan neue Akzente in der Verbandsgemeinde zu setzen.
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Karl-Heinz Boll und Fraktionsvorsitzender Johannes Kempf charakterisieren Stefan Leukel als kompetenten, aufgeschlossenen und engagierten Mitbürger. Leukel entwickle konstruktive Ideen und hinterfrage politisches Handeln im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger. Bereits seit 2009 sei er in kommunalen Gremien aktiv und seit 2017 Bürgermeister der Stadt Hachenburg. Fraktion und Vorstand haben volles Vertrauen in ihn, die Geschicke der Verbandsgemeinde zu lenken und gemeinsam mit den kommunalen Gremien die richtigen Entscheidungen für eine gute Zukunft der Verbandsgemeinde zu treffen.
Weiterlesen

Warum haben wir gegen den Antrag gestimmt:
- Der Antrag wurde erst vor drei Wochen konkret vorgestellt, ohne im Vorfeld die Ausschüsse mit einzubeziehen.
- Wir haben im Vorfeld einige Fragen dazu gestellt, die aus unserer Sicht eben nicht hinreichend beantwortet worden sind.
- Es wurde weder Zeit eingeräumt, ernsthafte Alternativen zu prüfen, noch eine Gesprächsbereitschaft in diese Richtung gezeigt.
- Die Intensität eines Belegungsplans wurde nachweislich künstlich hochgepuscht. Wir zweifeln daher die gemachten Angaben diesbezüglich an.
- Es fehlen die konkreten Angaben zur finanziellen und zeitlichen Beteiligung der Vereine.
- Es fehlen zurzeit die finanziellen Mittel im Haushalt. Eine halbe Million ist aus unserer Sicht nicht zu stemmen und bei diesen Kosten wird es nicht bleiben.
- Mit dem übereilten Kauf sind Förderungen aus dem Investitionsstock nicht mehr verfügbar.
- Das D-Haus ist alt, verschachtelt und nicht ideal für ein öffentliches Gebäude mit umfangreichen Auflagen, die zu erfüllen sind.
- In der Stadtratssitzung wurden leider nur Bilder vom alten Vereinsheim und dem D-Haus von außen gezeigt. Fotos vom Innenzustand der zu erwerbenden Immobilie wurden leider nicht demonstriert.
- Es ist nach wie vor unklar, wie hoch die laufenden Unterhaltungskosten sind.
- Ein derartiges Vorhaben an Feierlichkeiten, Gruppenbetrieb, Kegelbahn, Fremdvermietung usw. kann alleine durch Ehrenämtler nicht gestemmt werden. Ein Verwalter, ein Hausmeister und eine Putzhilfe müssten zusätzlich eingestellt werden.
- Wir kaufen gleichzeitig ein vermietetes Wohnhaus.
Diese Standpunkte haben wir sachlich in der Stadtratssitzung dargelegt. Leider wird daraus eine emotionale Grundsatzdebatte gemacht: „Wer gegen das D-Haus ist, der ist gegen Altstadt!“ Wir brauchen aber eine objektive Sachentscheidung.
Den Vereinen wurden im Vorfeld Versprechungen gemacht, die nicht gehalten werden konnten. Daher können wir deren Enttäuschung nachvollziehen. Wir stehen dazu, dass die Vereine in der Altstadt eine „Heimat“ brauchen. Die momentane Unterbringung ist nicht zufriedenstellend. Zur Stärkung der Gemeinschaft, für die ehrenamtliche Arbeit, für den wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft brauchen wir eine geeignete Lösung! Und die darf auch Geld kosten.
Diese Ziele unterstützen wir als CDU Hachenburg