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Rat übernimmt Verantwortung für die Zukunft

Der Verbandsgemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung eine breite Palette an Zukunftsthemen beraten – von der Stärkung demokratischer Kompetenzen an den Grundschulen über bauliche Erweiterungen bis hin zu einer neu auszuhandelnden Finanzierungsvereinbarung für das Löwenbad. CDU Fraktionsvorsitzender Johannes Kempf setzte dabei deutliche Akzente.

Demokratie fördern – Investition in die jüngsten Bürger

Die Verbandsgemeinde stellt den Grundschulen jährlich 2.000 Euro für Projekte der Demokratieförderung zur Verfügung. Die Schulleitungen Daniel Busch (Atzelgift Streithausen) und Gabriele Greher (Kroppach) präsentierten dem Rat ihre vielfältigen Initiativen – darunter Schülerparlamente, Schülerhaushalte und Programme zum sozialen Lernen.

Kempf betonte, dass diese Mittel „gut angelegt“ seien. Die Schulen vermittelten früh zentrale Erfahrungen des Zusammenlebens: Rücksichtnahme, Umgang mit Sorgen und Nöten, aber auch das Teilen schöner Erlebnisse. Er dankte Lehrkräften und Eltern für ihr Engagement und wünschte weiterhin gutes Gelingen bei dieser „verantwortungsvollen Aufgabe“.

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CDU-Fraktion unterstützt Übernahme Kita-Betriebsträgerschaft sowie Satzungsänderungen bei Wasser und Abwasser

In der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates haben die CDU-Ratsmitglieder Karl-Heinz Boll und Eric Kohlhaas zu zwei Themen Stellung genommen: die mögliche Übertragung der Betriebsträgerschaft von Kindertagesstätten auf die Verbandsgemeinde sowie umfassende Satzungsanpassungen im Bereich Wasser- und Abwassersatzungen.

Zukunftsaufgabe Kindertagesstätten durch Entlastung der Ortsgemeinden

CDU-Ratsmitglied Karl-Heinz Boll betonte die große Verantwortung, die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister bei der Führung der kommunalen Kindertagesstätten tragen. Die Erwartungen von Kindern, Eltern, Personal und Gemeinde „unter einen Hut zu bringen“, sei eine anspruchsvolle Aufgabe, die vielerorts als Belastung empfunden werde.

Drei Ortsgemeinden und ein Zweckverband haben daher den Wunsch geäußert, die Betriebsträgerschaft ihrer Kitas auf die Verbandsgemeinde zu übertragen. Boll verwies darauf, dass ähnliche Modelle bereits in anderen Verbandsgemeinden existieren – auch im kirchlichen Bereich, wo Zweckverbände auf Dekanatsebene die Trägerschaft bündeln.

Die CDU-Fraktion begrüßt, dass nun auch Personal und Elternvertretungen in den weiteren Prozess eingebunden werden. Boll erinnerte daran, dass in den Kitas „die Zukunft der Ortsgemeinden“ betreut werde. Frühkindliche Bildung sei ein zentraler Baustein für gesellschaftliche Entwicklung. Die CDU wünsche allen Beteiligten konstruktive Gespräche und gutes Gelingen bei den anstehenden Veränderungen.

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Erinnerung bewahrt - Zukunft ermöglicht: Familie Victor mit Konrad Adenauer Gedenkplakette ausgezeichnet

Die CDU Westerwald hat der Familie Victor die Konrad Adenauer Gedenkplakette verliehen und damit ein Zeichen gesetzt für gelebte Erinnerungskultur im Westerwald. Bei der Feierstunde an der historischen Nistermühle in Hachenburg würdigten sowohl die CDU-Kreisvorsitzende Staatssekretärin Jenny Groß als auch Ministerpräsident Gordon Schnieder die jahrzehntelangen Verdienste der Familie, die den Erinnerungsort an Konrad Adenauer für kommende Generationen sichtbar und zugänglich hält.

Vor zahlreichen Gästen aus Politik und öffentlichem Leben – darunter Ralf Seekatz MdEP, Harald Orthey MdB, die Landtagsabgeordneten Janick Pape und Roland Weimer, der künftige Landrat Klaus Lütkefedder, Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel, VG-Bürgermeisterin Gabriele Greis sowie die städtische Beigeordnete Ursula Tiffert Büsse – erinnerte Jenny Groß an die historische Bedeutung des Ortes.

 Familie Gordon Schnieder Jenny Groß

Verleihung der Konrad-Adenauer-Gedenkplakette (v.l.n.r.) Gordon Schnieder, Christa Victor, Klaus Victor, Rebekka Victor, Anna Victor, Julian Victor, Jenny Groß, Foto: Marcel Willig

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Hitzeschutz an Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg

CDU-Vorschlag zur Beratung im Bauausschuss findet breite Zustimmung

Über einen SPD-Antrag zum Hitzeschutz an den Grundschulen hat der Verbandsgemeinderat Hachenburg beraten und eine Überweisung an den zuständigen Bauausschuss beschlossen. Ratsmitglied Jonathan Noll hatte zuvor für die CDU-Fraktion vorgeschlagen: Die Verwaltung prüft zunächst gemeinsam mit den jeweiligen Schulleitungen den tatsächlichen Bedarf, die bereits vorhandenen Maßnahmen, mögliche technische und organisatorische Lösungen sowie die Kosten und Fördermöglichkeiten. Nach erfolgter Prüfung sollen die Ergebnisse dem zuständigen Bauausschuss vorgelegt und dort beraten werden.

Jonathan Noll signalisierte in seinem Redebeitrag: „Dem grundsätzlichen Anliegen des SPD-Antrages können wir als CDU-Fraktion zustimmen. Natürlich müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir unsere Grundschulen an besonders heißen Tagen besser schützen können. Aber ich glaube, wir sollten bei diesem Thema die Erwartungen an das Ergebnis dieses Prüfauftrages etwas bremsen und zunächst genauer hinschauen.“

 Sonnensegel

 Bereits vorhandenes Sonnensegel an der Grundschule am Schloss in Hachenburg, Foto: Karl-Heinz Boll

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