Kindertagesstätten: Miteinander reden statt übereinander reden
Die CDU-Ratsfraktion hat sich im Hachenburger Stadtrat gegen eine Kündigung der vertraglichen Vereinbarungen zwischen den konfessionellen Kindertagesstätten und der Stadt ausgesprochen.
Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Boll erinnerte an die langwierigen Erörterungen vor dem Vertragsabschluss im Sommer 2010. Der Vertrag regele, auch im Verhältnis des finanziellen Engagements der Stadt beim Kinderhaus, eine angemessene Beteiligung der Kommune bei den konfessionellen Kindertagesstätten. Bisher seien keine Gründe für die Kündigung benannt worden. Wenn die Verwaltung an einer Anpassung der Vereinbarung interessiert sei, dann hätte die Verwaltung die Zeit im Sommer nutzen können und habe auch noch bis 19.12.2011 (letzte Stadtratssitzung in 2011) Zeit für konstruktive Gespräche und um im Ernstfall dann eine fristgemäße Kündigung auszusprechen. In der Diskussion angesprochene Unstimmigkeiten, seien von der Verwaltung unangemessen dargestellt worden. So nehmen die kirchlichen Tagesstätten das Angebot der Ferienbetreuung nur zu einem Anteil von 10 Prozent wahr, insofern sei auch das gezeigte Engagement angemessen. Die CDU-Stadtratsfraktion empfahl der Verwaltung dem Grundsatz „Miteinander reden statt übereinander reden“ zu folgen.



